die idee













1997 gelang es dem Reither Kulturreferenten Martin Reiter den Besitzer von Schloss Matzen zu ?berzeugen, sein Schloss im Rahmen von F?hrungen der ?ffentlichkeit zug?nglich zu machen. Gleichzeitig initiierte Reiter den ?Matzener Sommer?, dessen vielf?ltiges Programm sich von Open-Air-Kino bis Theater, von Konzerten bis Kabarett und von Lesungen bis M?rchenauff?hrungen erstreckte und zwischen Juni und September veranstaltet wurde.

Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Initiative zu einer ?Tiroler Landesgartenschau 2002? ergriffen und nach ein grunds?tzlichen Zusage seitens des Landes Tirol betreffend die finanzielle Unterst?tzung, fanden die Gr?ndung einer Betreibergesellschaft sowie die Planungsarbeiten statt. Aus bekannten Gr?nden musste die erste Tiroler Landesgartenschau schlie?lich abgesagt werden. Durch die Planungsarbeiten sowie die damit verbundenen beh?rdlichen Gutachten, wurden jedoch bereits viele Stellungnahmen get?tigt, die einer tempor?ren Nutzung des Naturdenkmals Matzenpark prinzipiell positiv gegen?berstehen.

So begr??t beispielsweise der Landeskonservator f?r Tirol, Dr. Caramelle in einer Stellungnahme vom 3. 9. 1998 die Durchf?hrung einer Veranstaltung gr??eren Umfangs, ?da es einerseits Gelegenheit gibt, dringend notwendige Sanierungsma?nahmen im Park durchzuf?hren, und andererseits die ?ffentlichkeit auf das einzigartige Natur- und Gartendenkmal Matzenpark aufmerksam macht und das ?ffentliche Interesse an seiner Erhaltung f?rdert.? Zu Baulichkeiten meint Caramelle: ?Grunds?tzlich werden die dem Denkmalamt vorgelegten Planstudien positiv bewertet, da die Eingriffe in das Gel?nde minimal und alle Bauwerke tempor?r und reversibel sind.?

Durch die Licht- und Tonshow ?Schloss Matzen in Light & Sound? wurde erstmals vor Augen gef?hrt, welch traumhafte Kulisse der Park mit dem Schloss Matzen f?r Veranstaltungen bietet. Aus diesem Grund entstand die Idee, den ?Matzener Sommer? vom ?Kleinkunstfestival? durch neue Ideen zu einem Gro?event aufzuwerten. Dieses soll inmitten der gr??ten Tiroler Tourismusdestination (Alpbachtal-Achensee-Zillertal-Schwaz) eine Erg?nzung zwischen den Festwochen der Alten Musik sowie dem Tanzsommer in Innsbruck sowie den Tiroler Festspielen in Erl darstellen. Grundstock daf?r soll eine eher unterhaltende Richtung mit Musicals, Operetten, Konzerten sowie im Jahr 2003 ein ?Festival der Nationen? werden.

Die Vorteile des Matzenparks liegen nicht nur in seiner nat?rlichen ?M?rchenkulisse?, sondern auch in der Tatsache, dass das Veranstaltungsgel?nde unmittelbar an der Bundesstra?e (B 171) liegt, von den Autobahnausfahrten Wiesing und Kramsach nur wenige Kilometer entfernt ist, der Bahnhof Brixlegg 1,5 km entfernt liegt und es nur drei Anrainerh?user gibt.

Bis auf eine entsprechende Stromversorgung, die schon aus Kostengr?nden fix installiert werden sollte, sind im Grunde bereits alle infrastrukturellen Gegebenheiten vorhanden. Eine ?Bespielung? ist ohne Eingriffe in die Natur sofort m?glich.


Geografische Lage
Der Schlosspark Matzen (Gemeinde Reith im Alpbachtal) liegt im Herzen Tirols, auf halber Strecke zwischen Kufstein und Innsbruck, mit optimaler Anbindung an die verschiedenen Verkehrsmittel. Autobahnausfahrt 2 km entfernt, Bahnhof 1,5 km. M?nchen und Bozen sind in 70 min. erreichbar.


Regionales
Die touristischen Kerndestinationen Alpbachtal, Achensee und Zillertal sowie Innsbruck befinden sich in unmittelbarer N?he. Die Ferienregion Alpbachtal & Tiroler Seenland tritt unter der Dachmarke ?Tirol von A-Z? in einer Marketingkooperation mit den Destinationen Achensee, Zillertal sowie Silberregion Schwaz und ihre Feriend?rfer am Markt auf. Dadurch befindet sich im Umkreis von rund 30 Kilometern ein riesiges touristisches Besucherpotential. So verzeichnete beispielsweise alleine der Bezirk Schwaz in der Sommersaison 2000 ?ber 3,6 Millionen Ank?nfte (!).

Geschichtliches
Der Matzenpark liegt in einer der geschichtlich interessantesten Gegenden Tirols. Hier finden sich in unmittelbarer Nachbarschaft die 800 Jahre alten Burgen und Schl?sser Matzen, Lichtwehr und Kropfsberg. In diesem ?Dreil?ndereck? auf weltlicher und geistlicher Ebene trafen sich die Landesgrenzen von Salzburg, Bayern und Tirol sowie die Di?zesangrenzen von Salzburg, Brixen (heute Innsbruck) und Freising. Der Park selbst wurde in seiner heutigen Form nach dem Vorbild der englischen Landschaftsparks ab 1885 vom Berliner Freiherrn Franz von Lipperheide erbaut. Das Naturdenkmal mit ?ber 40 exotischen Baumarten gilt als sch?nster Landschaftspark Tirols. Lipperheide errichtete auch das Schloss Neumatzen am westlichen Parkende.